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Photovoltaik-Förderung 2024: Wie Sie mit Unterstützung rentabel in die Zukunft investieren

  • Autorenbild: Thomas Weiseth
    Thomas Weiseth
  • 16. Nov. 2024
  • 3 Min. Lesezeit

Der Wunsch nach Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen und dem eigenen Beitrag zur Energiewende treibt immer mehr Hausbesitzer und Unternehmen zur Installation von Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen). Doch oft stellt sich die Frage: Lohnt sich die Investition wirklich? Die gute Nachricht: Mit den richtigen Förderungen und einer fundierten Planung kann eine PV-Anlage schnell rentabel werden. In diesem Blog werfen wir einen Blick auf die aktuellen Fördermöglichkeiten und wie Sie das Beste aus Ihrer PV-Anlage herausholen.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es aktuell für Photovoltaikanlagen?

Um die Energiewende zu beschleunigen und den Umstieg auf erneuerbare Energien zu fördern, gibt es in Deutschland eine Vielzahl von Förderprogrammen für Photovoltaikanlagen. Diese unterstützen sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen bei der Finanzierung und helfen, die Amortisationszeit deutlich zu verkürzen.

Photovoltaik Haus

1. KfW-Förderung für Photovoltaik: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet zinsgünstige Darlehen für die Installation von PV-Anlagen. Über das Programm „Erneuerbare Energien – Standard (270)“ können nicht nur die Anschaffungskosten für die Solarmodule, sondern auch Kosten für Batteriespeicher und andere technische Komponenten finanziert werden. Weitere Informationen finden Sie auf der KfW-Website.

2. BAFA-Förderung für Batteriespeicher: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert seit 2024 Batteriespeicher für Photovoltaikanlagen. Der Zuschuss richtet sich vor allem an Haushalte und Unternehmen, die eine neue PV-Anlage installieren oder ihre bestehende Anlage mit einem Speicher nachrüsten möchten. Dadurch lässt sich der Eigenverbrauch optimieren und die Abhängigkeit vom Stromnetz verringern. Details hierzu finden Sie auf der BAFA-Website.

3. Lokale Förderprogramme – Beispiel: Stadtklima Buchholz: In vielen Städten und Gemeinden gibt es spezifische Förderprogramme. Ein Beispiel ist das Förderprogramm „Stadtklima Buchholz“, das Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützt, zur Reduktion von Treibhausgasemissionen beizutragen. Gefördert werden unter anderem Balkonsolaranlagen sowie Photovoltaik-Gründach-Kombinationen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Stadt Buchholz.

4. Landesförderprogramme: Einige Bundesländer bieten zusätzliche Förderungen an. Hier lohnt es sich, lokale Förderprogramme zu prüfen, da diese oft Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite für die Installation von PV-Anlagen und Speichern bereitstellen. Informationen zu den jeweiligen Landesprogrammen finden Sie auf den Webseiten der zuständigen Landesministerien oder Energieagenturen.

5. Steuerliche Vorteile: Seit 2023 ist der Erwerb und Betrieb von kleinen PV-Anlagen auf Wohngebäuden von der Umsatzsteuer befreit. Das bedeutet, dass beim Kauf keine Mehrwertsteuer anfällt. Zusätzlich können auch die Erträge aus dem Betrieb kleinerer Anlagen bis 30 kWp steuerfrei sein.

Wie kann eine PV-Anlage rentabel werden?

Der wirtschaftliche Erfolg einer Photovoltaikanlage hängt von mehreren Faktoren ab. Hier sind die wichtigsten Punkte, die berücksichtigt werden sollten:

1. Eigenverbrauch optimieren: Eine der effektivsten Methoden, die Rentabilität zu steigern, ist die Maximierung des Eigenverbrauchs. Strom, den Sie selbst produzieren und nutzen, ist deutlich günstiger als Strom aus dem Netz. Mit einem Batteriespeicher können Sie Ihren Eigenverbrauch auf bis zu 70% erhöhen.

2. Einspeisevergütung nutzen: Auch wenn die Einspeisevergütung für neu installierte PV-Anlagen in den letzten Jahren gesunken ist, kann sie immer noch eine attraktive Einnahmequelle darstellen. Der Strom, den Sie nicht selbst verbrauchen, wird ins Netz eingespeist und vergütet.

3. Optimale Auslegung der Anlage: Größe, Ausrichtung und Neigungswinkel der Solarmodule sowie die Wahl des Wechselrichters beeinflussen die Effizienz der Anlage maßgeblich. Eine professionelle Planung sorgt dafür, dass die Anlage perfekt auf Ihre Bedürfnisse und die Gegebenheiten vor Ort abgestimmt ist.

4. Finanzierung und Fördermittel gezielt einsetzen: Die Kombination aus zinsgünstigen Darlehen, staatlichen Zuschüssen und steuerlichen Vorteilen reduziert die Investitionskosten erheblich. Eine durchdachte Finanzierungsstrategie kann die Amortisationszeit um mehrere Jahre verkürzen.

Eckpunkte für eine rentable PV-Anlage

Bevor Sie sich für eine Photovoltaikanlage entscheiden, sollten Sie die folgenden Fragen klären:

  • Wie hoch ist Ihr aktueller Stromverbrauch? Ein hoher Eigenverbrauch macht die Anlage rentabler.

  • Welche Ausrichtung hat Ihr Dach? Südlich ausgerichtete Dächer bieten die besten Voraussetzungen, doch auch Ost-West-Ausrichtungen können lukrativ sein.

  • Planen Sie einen Batteriespeicher? Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch und senkt die Stromkosten.

  • Welche Fördermöglichkeiten stehen Ihnen zur Verfügung? Prüfen Sie regionale und bundesweite Förderungen.

  • Wann soll sich die Investition amortisieren? Bei einer optimal geplanten Anlage beträgt die Amortisationszeit oft nur 8-12 Jahre, während die Lebensdauer einer PV-Anlage 25-30 Jahre beträgt.

Lassen Sie sich professionell beraten – wir unterstützen Sie!

Die Planung und Berechnung einer rentablen Photovoltaikanlage erfordert Fachwissen und Erfahrung. Wir, die Energieexperten Nord, stehen Ihnen mit unserer Expertise zur Seite. Von der Analyse Ihrer Bedürfnisse und der Auswahl der passenden Förderprogramme bis hin zur optimalen Auslegung Ihrer PV-Anlage begleiten wir Sie auf dem Weg zur Energiewende. Gemeinsam finden wir die ideale Lösung, um Ihre Investition in eine Photovoltaikanlage langfristig profitabel zu gestalten.

Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch – wir freuen uns darauf, Ihnen zu helfen, Ihre Energiekosten zu senken und gleichzeitig einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten!

 
 
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